Am 10. November 2012 starteten wir in unser alljährliches Herbstlager, welches traditionellerweise nur uns, den RaRo gehört. Nach einer kurzweiligen S-Bahn Fahrt und einer windigen Wanderung durch die weiten Felder, vorbei an der Kulisse der Burg Kreuzenstein, erreichten wir unsere Unterkunft in Unterrohrbach, einem etwa 300-Seelen-Dorf nördlich von Wien.

Wie es sich für ein RaRo-Lager gehört, wurde am Abend gemeinsam gekocht, diesmal sollte es selbstgemachte Pizza sein. Die gemeinschaftlich kreierte Nachspeisen-Pizza (die Fotos sagen mehr als tausend Worte) entspricht vermutlich nicht gerade dem Schwerpunkt „Körperbewusstsein und körperliche Leistungsfähigkeit", dafür umso mehr dem Schwerpunkt „Schöpferisches Tun".

Nach dem Essen nahmen wir uns ein wenig Zeit um uns über uns als RaRo ein paar Gedanken zu machen. Der offizielle Teil des Lagertages wurde mit einem Fixpunkt jedes Herbstlagers beendet. Im Windschatten des Stadls, umgeben von heulendem Wind und im Schein der Fackeln erneuerten wir gemeinsam mit Flo sein Pfadfinderversprechen, woraufhin er endlich sein Halstuch zurückerhielt. Was danach kam war ein trauriger und glücklicher Moment zugleich: Auch wenn wir es nicht wahr haben wollten, es war die Zeit gekommen, Martin und Michi weiterziehen und von den RaRo aufbrechen zu lassen. Dieser Abschied wurde natürlich gebührend gefeiert und ihnen ganz und gar nicht leicht gemacht. Aber wir wissen ja – es ist kein Abschied für immer – denn beide bleiben der Gruppe 51 erhalten, wenn auch in einer anderen Rolle (beide unterstützen bereits tatkräftig das Führungsteam). Der restliche Abend verlief heiter besinnlich, auch die nächtliche geheime Tradition des Herbstlagers durfte nicht fehlen.

Den Morgen starteten wir mit vielen müden Gesichern, aber guter Laune, was wohl dem königlichen Frühstück zu verdanken war. Spätestens beim Elefantenspiel war alle Müdigkeit vergessen. Nach einigen weiteren netten Spielchen und einer großen Aufräum- und Putzaktion beendeten wir unser Herbstlager mit dem beliebten Tabaluga-Spiel. Am Nachmittag war der Spaß auch schon wieder zu Ende und wir brachen die Heimreise an. Umso besser, dass wir uns schon jetzt auf das nächste Ereignis – das Adventlager – freuen können.

Vielen Dank an dieser Stelle an Martin und seine Eltern für die nette Unterkunft – wir kommen sehr gerne wieder (wenn ihr uns wollt)!

Go to top