Dieses Pfingstlager fuhren wir nach Purgstall. Jedoch nicht mit dem Bus, sondern mit dem Zug. Wir trafen uns am Westbahnhof. Im Zug bekamen wir nur Stehplätze und durch die unerträgliche Hitze wurde die Anreise zur Hölle (Anm. der Redaktion: oder so ;)…).

Um ca. 14 Uhr hatten wir es dann geschafft und wir kamen an unserem Lagerplatz an, wo wir unsere Jause aßen. Kurz darauf stellten wir unsere Zelte auf und machten unsere Kochstellen. Am Abend kochte jede Patrulle etwas Anderes. Bei uns (Puma) gab es angebrutzelte Kartoffelscheiben mit Hühnerfilet und Haloumi. Am ersten Abend wurde ein Lagerfeuer entfacht. Nachdem wir ein paar Lieder gesungen und Spiele gespielt hatten, war Nachtgeländespiel angesagt. Das Motto des Lagers war Safari, deswegen musste jeder von uns einzeln in den Wald gehen und den Tiergeräuschen folgen, um danach erraten zu können, um welche Safaritiere es sich handelte. Das war ziemlich gruselig! Der erste Tag war also geschafft.

Der Pfingstsonntag fing schon einmal gut mit Morgensport an. Anschließend gingen einige in die Kirche von Purgstall. Dort war es angenehm kühl. Vor dem Mittagessen gab es Stationen Betrieb und die Patrull/Hilfspatrullführer konnten die Kornett/Hilfskornetten Ausbildung machen. Zu Mittag bereiteten wir einen Bauernsalat zu. Danach packten wir unsere Badesachen und wanderten an einen Fischersteig entlang der Erlauf. Es war so heiß, dass sich jeder auf etwas Abkühlung freute. Man hörte die Erlauf plätschern, die Vögel zwitschern und Alfi „Watch your step“ sagen. Ein paar Mutige trauten sich in die 13 °C kalte Erlauf. Am Abend standen Käsespätzle auf unserem Speiseplan.

Beim Lagerfeuer konnte jede Patrulle etwas vorführen, wie z.B. einen Sketch oder ein Lied. Alle Guides sangen „Rise like a Phoenix“- das war sehr unterhaltsam und lustig. Später erhielten wir unsere Lospreise, die wir so fleißig verkauft hatten. Der Höhepunkt des Lagerfeuers war jedoch die Verleihung. Zwei Guides bekamen ihr Halstuch und ein Guide ihre 2. Klasse verliehen. Nach dieser Action ging auch schon der zweite Lagertag zu Ende.

Am Montag, unser letzter Tag, bauten wir unsere Zelte ab und schütteten unsere Feuerstellen zu. Unsere unsichtbare Fahne zogen wir, nachdem wir sie jeden Morgen hinaufgezogen hatten, wieder herunter und beendeten somit das Lager. Das Herunterziehen der Fahne durfte die Patrullführerin der Wildkatzen machen, da sie den Patrullwettkampf gewonnen hatten. Danach starteten wir die Heimreise und bei der Hitze freute sich, glaube ich, schon jeder auf eine kalte erfrischende Dusche.

Anja Hofbauer

 

 
 
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