caex_pfila_2010Intensiver Regen, aufgeweichte tschechische Wald- und Feldwege und ein Mistelbach das auf subtropisch macht - das waren die Herausforderungen denen wir uns CaEx beim Pfingstlager 2010 stellten. Nicht Schusters Rappen sondern unsere Räder waren das Hauptfortbewegungsmittel auf diesem Lager. Fast 70km waren wir damit im Weinviertel und Tschechien unterwegs und haben dabei so einiges erlebt.

 
 

 

 

1. Etappe: Beginn mit Störung

 

Ein Anlagenfehler am Wiener Praterstern schien schon das Lager zu Beginn zu stören, jedoch war die Verbindung nach Bernhardsthal gottseidank nicht von der Störung betroffen und so gings flugs Richtung tschechische Grenze. Kaum aus dem Zug draussen gabs das erste "Vorher"-Gruppenfoto und darauf folgend die ersten Radkilometer. Auf einem der zahlreichen Weinviertler Radrouten gings Richtung Tschechien. Immer wieder auftretende Regengüsse motivierten uns zu häufigen Wechsel zwischen Regenjacke und Radleiberl.

 

Nach Grenzübertritt ging es sehr romantisch durch Wald und Flur durch die sanfte tschechische Landschaft. Vereinzelt verwitterte bauliche Zeugen des damaligen Eisernen Vorhanges in Form von Bunkern erhöhten den pädagogischen Wert dieses Abschnittes

 

Wasser von oben und unten

 

Der Wetterwert des Tourabschnitts fiel dann allerdings in Bodenlose, starker Regen verwandelten die schon aufgeweichten Feld- und Wanderwege in veritable Lackenlandschaften die vor allem von den Explorern mit Karacho durchfahren wurden. Grosse Teile des unsicheren Untergrundes fanden sich dann auch in weiterer Folge auf den CaEx und ihren Rädern recht flächendeckend wieder.

 

Nach Absolvierung des Valtice-Bergkriteriums war die Motivation vorübergehend unter herkömmlichem Niveau, aber sich bessernde Wetterverhältnisse und ein höherer Anteil an Bergababschnitten wirkten sich hier positiv aus.

 

Back in Austria - Nonseum

 

Bald wieder auf heimischen Boden gings rasant Richtung Herrnbaumgarten wo beim dort heimischen Nonseum - dem Museum mit herrlich sinnbefreiten Exponaten - eine kurze Pause für müde Beine winkte. Danach gings die letzten Kilometer Richtung Poysdorf (nein nicht das am Neusiedlersee) wo ein Campingplatz der willkommene Endpunkt der 1. Etappe war. Dank des Materialtransport von Christiane A. waren grosse Rucksäcke, Zelt- und Kochmaterial schon vor Ort. Und so stand einem gemütlichen Abschluss mit Auffüllen der Kohlehydrate-Speicher nichts mehr im Weg

 

2. Etappe - mit perfektem Timing durch die Weinberge

 

Mit neuen Kräften und frischer Motivation ob des wesentlich besseren Wetters ging es am zweiten Tag zügig aber trotzdem gemütlich den "Sylvaner-Radweg" Richtung Mistelbach. So ging sich auch eine längere Pause unter blauen Himmel und Sonnenschein aus. Am Horizont drohten zwar schon Gewitterwolken, aber davon liessen wir uns CaEx nicht beirren und so nahmen wir die letzten 10km nach Mistelbach unter unsere Räder. Die Wolken holten uns trotzdem ein, jedoch erst - perfektes Timing - als wir ein paar Extrarunden in einem kleinen Bike-Park inkl. angeschlossenem Pavillon drehten. So konnten wir dem nassen Segen von oben entspannt und trocken zu sehen.

 

Ein paar Kilometer, Actionfotos und Zusammentreffen mit unseren Guides und Späher später ritten wir CaEx stolz auf den Lagerplatz der Gruppe in Mistelbach ein.

 

Chillout in Mistelbach

 

Der 2. Teil des Lagers diente der aktiven Erholung der müden Glieder und wurde dementsprechend auf intensiv genutzt. Die aufmerksame Verpflegung durch die Ranger und Rover mit gar köstlicher Grill- und Brunchverpflegung tat noch das ihrige zum Erholungswert dazu. Damit war auch die Action der Dancing Hands für die Talenteshow kein Problem, wenn auch Dieter "Michi Seidl" Bohlen uns seitens der Jury nicht gewogen war.

 

So war dann auch schon das Lager wieder zu Ende und etwas von der Sonne gezeichnet ging es wieder zurück nach Wien, wo wir Gottseidank noch einen freien Tag zum Ausruhen nach all der Action und Bewegung haben.

Fotos zum Pfingstlager gibt es hier.

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