Das war die inoffizielle Lager-Regel und Lager-Motto des CaEx Sommerlager 2014 in Bludenz. Der westliche Wettergott war uns die ersten Tage nicht unbedingt wohlgesonnen. Doch auch Regen während des Lageraufbaus oder der kurze Freibadaufenthalt beendet durch einen plötzlich auftretenden  Schauer konnten die Stimmung der CaEx nicht trüben.

Auf nach Furx

Pfadfinderhütte Furx

So begannen sie hochmotiviert die schon traditionelle 2 Tages-Wanderung, diesmal von Bludenz Richtung Furx. Sanfte Anstiege über Vorarlberger Wege und Almen waren da ihre anfänglichen Begleiter. Herausfordernd war dann der letzte Teil der ersten Etappe. 700 Höhenmeter steil bergauf bis zur schönen und urigen Alm-Hütte der Pfadfindergruppe Feldkirch. Die war nicht nur eine Kreuzung zwischen dem Grimms Knusperhäuschen und Heidis Hütte war sondern hatte auch eine sensationelle Aussicht auf Feldkirch und die umliegenden Berge. Und gegen 18.00 ... richtig da hatten wir die Aussicht auf ein schnell näherndes Gewitter. Aber sowas macht eine Almhütte erst so richtig gemütlich, und nachdem die zweite CaEx-Wander-Gruppe über Umwege auch den Weg zum Etappenziel gefunden hatte stand einem entspannten Alm-Abend nichts im Wege.

Mit frischen Kräften ging es dann am folgenden Tag steil bergab nach Feldkirch wo sich die CaEx als Ost/West BotschafterInnen betätigten um die Bande zwischen Wien und Vorarlberg zu vertiefen und zu intensivieren. Sei es mit gegenseitigem Dialekt-Unterricht oder mit kulinarischem Austausch von traditionellen Rezepten. Getoppt wurde der Tag nur mehr durch eine gemeinsame Mini-Golf-Runde im Schatten der Schattenburg. Und wirklich, es entwickelten sich knappe Kopf an Kopf Duelle in verschiedenen Flights. Schlag um Schlag wurde gekämpft und nicht nur ein "Hole in One" wurde erfolgreich versenkt.

Die heisse End-Phase wurde dann aber abrupt beendet - wie konnte es anders sein, es war wieder 18.00 - durch ein Original Feldkircher Gewitter. Aber jedes schlechte Wetter kann durch gutes Essen wieder wettgemacht werden - so beendete ein grosser Topf Käsknöpfle zwei actionreiche Tage und so genossen unserer CaEx ihren wohlverdienten Schlaf - beruhigend untermalt durch den Sound des Regens auf deren Zelte. So tief und gerecht war der Schlaf, daß am nächsten Tag die CaEx diesem länger als sonst frönen durften. Und das war ja noch nicht das Ende eines wundersamen Tages.  

Sonne - ja doch

So war die Sonne am Himmel und erlaubte endlich einen längeren Aufenthalt im Bad inkl. ausgedehnter Rutsch-Session. Abends schwebte ein Hauch von Sizilien über den Lagerplatz als wir dem dort ansässigen Pizzaofen nahezu perfekte Pizzen - dünn knusprig und wohlschmeckend - entlockten. Die waren so gut dass der - richtig geraten: 18.00 - einsetzende Regen mitten im Pizza-Backen auch nicht as dolce farniente der CaEx stören konnte.

Hallo "Lädele"

Der darauffolgende Donnerstag war Unternehmens-Tag d.h. unsere CaEx hatten dafür ihr eigenes Programm geplant, organisiert und Vormittags und Nachmittags entsprechend ihrem Plan auch durchgeführt. Der Höhepunkt war wohl der Besuch des "Lädele", dem Factory Outlet Geschäft von Milka. Damit war auch das Rätsel des süssen Geruches gelöst, der bei Schlechtwetter Bludenz eine ganz eigene olfaktorische Duftmarke verleiht. Gut genährt nach self-made Standard- und Veggie-Burger ging es dann abends wieder nach Bludenz - diesmal mit dem Ziel Geocaches zu finden. Um 18.00 gabs diesmal keinen Regen, der liess sich paar Stunden Zeit um die CaEx beim Suchen und Finden der Geocaches etwas nass zu nachen (was ihm auch ganz gut gelang).

Höher, weiter, süsser

Auch wenn das Lager sich schon seinem Ende näherte, so waren die Höhepunkte noch lange nicht am Ende. Die CaEx Lagerolympiade stand noch am Programm. Natürlich ist eine CaEx Lagerolympiade eine ganz besondere - alle Sinne und Fähigkeiten wurden dabei gefordert. Es wurden nicht nur körperliche Höchstleistungen erbracht. Inbesondere die Geschmacksnerven wurden bei der wirklich schweren Haselnuss-Creme-Blind Verkostung wo es darum ging alle Nuancen des braunen Lieblings-Aufstrichs aller CaEx. Und die Leistungen waren sensationell, zwei CaEx erkannten alle Varianten problemlos. Wie bei jedem Sport war klar - Training zahlt sich eben aus.

Ale Zelte trocken einzupacken war einfach - vor 18.00 damit fertig zu werden - das war der einzige Trick. Die letzte Nacht in Bludenz verbrachten die CaEx nach einer gemeinsamen Mega-Runde Werwolf mit ebenfalls am Platz lagernden Pfadfindern aus Deutschland und Niederlande unter dem selbstgebauten Lagerbau bzw. am Lagerfeuer während ihrer Lagerwache.

Daher ging es Samstags Früh etwas übernächtig Richtung Bahnhof. Und Bludenz trauerte standesgemäss mit einsetzendem Regen der uns bis zum Bahnhof und dann auch noch im Zug bis Salzburg begleitete. Daher waren wir mehr als überrascht als uns in Wien ohne Regen empfing - aber es geht halt nichts über die Rückkehr nach Hause.

Vorarlberger Impressionen

Zu demn Fotos

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